Spielen
Wir Menschen gehen oft davon aus, dass der Welpe immer nur dann glücklich ist, wenn er spielen darf. Das trifft aber nur zu einem gewissen Teil zu, denn man darf nie vergessen, dass der Welpe auch beim Spielen immer wieder neue Reize und Eindrücke aufnimmt, die er dann verarbeiten muss. Wenn er diese Reize und Eindrücke nicht ausreichend verarbeiten kann, weil der Welpe zu viel oder zu lange spielt, staut sich jede Menge Energie und auch Frust an, der sich dann oft schlagartig entlädt. Nicht selten beißt der Welpe dann zu fest zu oder hat langfristig Probleme damit zur Ruhe zu kommen.
Auch gesundheitlich ist das Thema relevant, denn beim Spielen und Erleben baut der Hund automatisch das Stresshormon Cortisol auf. In geringen Mengen wirkt Cortisol zwar leistungssteigernd und unterstützt das Lernen, in zu hoher Konzentration macht das Cortisol den Hund jedoch krank, macht ihr innerlich unruhig und führt sogar dazu, dass das Immunsystem und die Tumorabwehr geschwächt werden.
Daher sind ein paar Punkte in der Welpenphase hinsichtlich "Spielen" zu beachten:
- Welpenspiel zeitlich begrenzt halten.
- Bei zu viel Zahneinsatz beim Spiel, Spiel unterbrechen/abbrechen.
- Freispiel fördern, ggf. Kauspielzeug zur Verfügung stellen.
- Den Welpen nicht überfordern.
- Ruhe-/Schlafenszeiten beachten.
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